| Ort: | Klosterfelde |
| Veranstalter: | KTZV D138 Klosterfelde - D699 Basdorf |
| Datum: | 03.10.2026 |
| Aussteller: | 14 Aussteller |
| Geflügel: | 134 Tiere davon 4 Hühner und 39 Zwerghühner |
| Eintritt: | 1 Euro - Kinder 0,50 Euro |
| Katalog: | 3 Euro |

Kurzentschlossen machte sich am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, eine kleine Reisegruppe auf den Weg nach Klosterfelde. Ziel war die 34. Niederbarnimer Gemeinschaftsschau, die erneut im Gasthof „Zum tapferen Schneiderlein“ stattfand. Für die Ausrichtung der Gemeinschaftsschau zeichneten der KTZV D138 Klosterfelde und der KTZV D699 Basdorf gemeinsam verantwortlich.
Schon beim Betreten der Ausstellung entstand ein Eindruck, der sich während des gesamten Besuches bestätigen sollte: Klein, aber fein.
Nachdem das Eintrittsgeld entrichtet und eine Fotoerlaubnis eingeholt worden war, konnte der Rundgang durch die Reihen beginnen. Mit insgesamt 74 Tieren war die Ausstellung zwar überschaubar, dennoch zeigte sie sich breit aufgestellt. Unter den ausgestellten Tieren befanden sich vier Hühner der Großrassen sowie 39 Zwerghühner. Trotz der vergleichsweise kleinen Meldezahl gab es einiges zu entdecken und die Tiere präsentierten sich insgesamt in guter Qualität.

Orangefarbig-gebänderte Zwerg-Wyandotten als persönliches Highlight

Mein persönliches Highlight der Ausstellung war die Kollektion der Deutschen Zwerg-Wyandotten in orangefarbig-gebändert. Ein schöner und interessanter Farbenschlag, der entsprechend zum längeren Verweilen vor den Käfigen einlud.
Doch nicht nur bei den Zwerghühnern gab es etwas zu entdecken. Eine Japanische Legewachtel in wildfarbig sorgte ebenfalls dafür, dass das Züchterherz ein wenig schneller schlug. Solche Tiere sind es, die bei einem Ausstellungsbesuch im Gedächtnis bleiben und den Rundgang besonders interessant machen.
Erfreulich war für mich außerdem, einige Brahma in Schwarz in den Käfigen zu sehen. Auch wenn die großen Hühner auf dieser Schau zahlenmäßig nur einen kleinen Teil des Meldeergebnisses ausmachten, war es schön, diese imposante Rasse vertreten zu sehen.
Eine Ausstellung mit Herzblut
Was eine gelungene Rassegeflügelausstellung ausmacht, entscheidet sich jedoch nicht ausschließlich in den Käfigreihen. Mindestens genauso wichtig ist das Drumherum – und hier konnte die Niederbarnimer Gemeinschaftsschau ebenfalls punkten.
Am Rande des Rundgangs ließ sich beobachten, wie Fragen der Besucher von der Ausstellungsleitung freundlich, geduldig und ausführlich beantwortet wurden. Gerade dieser Austausch ist wichtig. Eine Ausstellung ist schließlich nicht nur ein Treffpunkt für aktive Züchter, sondern zugleich eine hervorragende Möglichkeit, Außenstehenden unser Hobby und die Vielfalt der Rassegeflügelzucht näherzubringen.
Insbesondere kleinere Schauen bieten hierfür oftmals einen sehr persönlichen Rahmen. Besucher können in Ruhe die Tiere betrachten, miteinander ins Gespräch kommen und Fragen stellen. Genau diese Atmosphäre war in Klosterfelde zu spüren.


Klein, aber fein
Am Ende bestätigte sich daher der Eindruck vom Beginn unseres Besuches. Die 34. Niederbarnimer Gemeinschaftsschau war sicherlich keine Ausstellung, die durch eine riesige Tierzahl beeindrucken wollte oder musste. Vielmehr waren es die angenehme Atmosphäre, die Vielfalt der ausgestellten Tiere und das erkennbare Engagement der Verantwortlichen, die den Besuch ausmachten.
Eine schöne, kleine Schau, bei der man merkte, dass viel Herzblut in der Organisation und Durchführung steckt.
Dafür ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen und Helfer des KTZV D138 Klosterfelde und des KTZV D699 Basdorf, die gemeinsam für die Ausrichtung dieser 34. Niederbarnimer Gemeinschaftsschau verantwortlich waren.
Klein, aber fein – und definitiv einen Besuch wert.